Kontakt
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT
Zentrum für Anästhesie, OP und Schmerztherapie

Sekretariat
Constanze Delp

Landgraf-Georg-Str. 100
64287 Darmstadt

T (06151) 403 - 6205

F (06151) 403 - 6209

delp.constanze@eke-da.de

Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Max Müller DEAA

Dr. med. Max Müller DEAA

Chefarzt

Schonende und individuelle Behandlung auf Basis von top-aktuellem Fachwissen

Das Zentrum bietet höchste Sicherheitsstandards und den besten Komfort. Sowohl für die Patienten, als auch für unsere Operateure.
Eine Selbstverständlichkeit ist das sorgfältige Vorgehen nach neuestem medizinischem Wissensstand. Darüber hinaus gehören aber auch weitere Aspekte zu einer guten Anästhesie und Versorgung: das persönliche Vorbereitungsgespräch, die angenehme und professionelle Atmosphäre im Operationstrakt, die zeitgemäße Überwachung der Narkosetiefe sowie eine umfassende Schmerztherapie für die Zeit nach dem Eingriff, um nur einige Beispiele zu nennen.

Vorgespräch in der Sprechstunde

Vor geplanten Operationen bekommen Sie einen Termin für ein Vorgespräch mit den Anästhesisten. So können Sie in Ruhe, gegebenenfalls zusammen mit Angehörigen, alle Fragen zur Narkose und Schmerzbehandlung in vertrauensvollem Rahmen klären. Ihre Angehörigen dürfen Sie dazu gerne mitbringen. Bitte füllen Sie zur Vorbereitung den "Narkosefragebogen" aus, sofern dieser Ihnen schon vorab übergeben wurde.

Die geplanten Sprechstunden finden in unserem Patientenmanagement (Erdgeschoss, Gebäude A) statt.

Für Rückfragen oder Terminanfragen können Sie die Mitarbeiter unter folgender Rufnummer erreichen:

T (06151) 403 1910

Ärzteteam

Dr. med. Max Müller DEAA
Chefarzt

Dr. med. Marc Winetzhammer
Ltd Oberarzt

 

 

Dr. med. Gerhard Gutscher
Oberarzt

Dr. med. Martin Straube
Oberarzt

Dr. med. Heinz Mollenhauer
Oberarzt

Leistungsspektrum

Zentrum für Schmerztherapie

Unsere Schmerztherapie ist spezialisiert auf Patienten, die seit längerem und dauerhaft mit Schmerzen zu tun haben (chronische Schmerzen). Die Schmerzen können vielfältige Ursachen haben. Dies herauszufinden und die Schmerzen zu lindern ist unser Ziel.

Wir behandeln:

  • Rückenschmerzen (HWS, LWS)
  • Gelenkschmerzen (Arthrose, Rheuma)
  • Weichteilrheuma (Fibromyalgie)
  • Tumorschmerzen
  • Nervenschmerzen (bei Gürtelrose, Morbus Sudeck)
  • Phantomschmerzen
  • Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerz)
  • Gesichtsschmerzen (Trigeminusneuralgie, atypischer Gesichtsschmerz)
  • Andere Schmerzformen

Zu unserem Bereich gehören:

Fragen zu stationären Schmerztherapie im Krankenhaus?

 Wenden Sie sich jederzeit gerne an Frau Sabine Assmuth (Painnurse).

 T (06151) - 403 - 6222

Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

Das wesentliche Merkmal der Vollnarkose ist die tiefe Bewusstlosigkeit während der Operation. In der Regel ist dadurch auch die eigene Atmung beeinträchtigt, so dass eine Atemunterstützung über das Narkosegerät erfolgt. Eine Vollnarkose ist prinzipiell immer möglich. Oftmals bieten sich aber auch andere Verfahren an, welche im Einzelfall noch mehr Sicherheit oder Komfort versprechen.

Regionalanästhesie (Teilbetäubung)

Hier werden verschiedene Möglichkeiten unterschieden. Das wesentliche Merkmal der Teilbetäubung ist, dass nur derjenige Körperteil betäubt wird, welcher auch von der Operation betroffen ist. Wichtig: Durch zusätzliche Verabreichung von gut verträglichen Schlafmitteln kann auf Wunsch ein angenehmer Dämmerschlaf erzeugt werden. Der Patient verschläft also die Operation und bekommt nichts davon mit. Danach ist er sofort wieder wach und kann in der Regel auch gleich essen und trinken.

  • Spinalanästhesie

Bei der Spinalanästhesie wird eine kleine Menge Lokalbetäubungsmittel in den unteren Wirbelkanal eingegeben. Dort befindet sich kein Rückenmark mehr. Die Anlage ist praktisch schmerzlos. Es entsteht rasch eine Betäubung der unteren Körperhälfte, die meist 2-3 Stunden anhält und dann wieder abklingt. Die in diesem Zusammenhang nicht selten erwähnte Querschnittslähmung als Komplikation der Spinalanästhesie ist bei Beachtung der geltenden Regeln und Vorgaben extrem selten und wurde von allen Anästhesisten am Hause in vielen Jahren Berufserfahrung noch nie beobachtet. Neben Eingriffen an den Beinen sind auch Hüftoperationen, manche Leistenbrüche und Operationen am Gesäß (z.B. Hämorrhoiden) in Spinalanästhesie möglich.

  • Periduralanästhesie

Bei der Periduralanästhesie wird nach örtlicher Betäubung meist ein Katheter (Periduralkatheter – PDK) im Wirbelkanal vor die harte Rückenmarkshaut eingelegt. Dieses Verfahren ähnelt der Spinalanästhesie. Man kann jedoch auch höhere Stellen an der Wirbelsäule nutzen, da man dabei nicht in den Raum vordringt in welchem sich das Rückenmark befindet. Dieses Verfahren eignet sich in Kombination mit einer Vollnarkose vor allem für größere Bauchoperationen wie Eingriffe am Magen, der Speiseröhre, der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder am Darm. Durch die gute Schmerzausschaltung am Rumpf kann vor allem in den ersten Tagen nach der Operation über eine batteriebetriebene Pumpe eine hervorragende Schmerzbehandlung erfolgen.

  • Periphere Regionalanästhesieverfahren (Teilbetäubungen, welche nicht im Bereich der Wirbelsäule angelegt werden) 

Diese Betäubungsformen sind vor allem bei Operationen an den Extremitäten (Schulter, Arm, Hand, Bein, Knöchel, Fuß) möglich und empfehlenswert. Neben einer guten Schmerzfreiheit ist ein noch kleinerer Teil des Patienten von der Anästhesie betroffen, so dass die Auswirkung auf andere Organsysteme (z.B. Herz, Kreislauf, Atmung, Blase) geringer ist. Meist besteht über die längere Wirkdauer auch eine hervorragende Schmerzfreiheit in den ersten Stunden nach der Operation. Wie bereits gesagt, kann eine solche Teilbetäubung auf Wunsch mit einem Dämmerschlaf kombiniert werden, sodass niemand während der Operation wach sein muss.

Interskalenäre Plexusanästhesie > (Betäubung des Nervengeflechts, welches überwiegend die Schulter betrifft)

Supraklavikuläre Plexusanästhesie (Betäubung des Nervengeflechts, welches den gesamten Arm betrifft) Geeignet für Operationen am gesamten Arm.

Axilläre Plexusanästhesie > (Betäubung des Nervengeflechts, welches überwiegend den Ellenbogen, Unterarm und die Hand betrifft)

Femoralisblockade > (Betäubung des großen Oberschenkelnervs in der Leiste)

Ischiadikusblockade > (Betäubung des Ischiasnervs entweder im Bereich des Gesäßes oder am Oberschenkel)

Psoasblockade > (Betäubung des Lendennervengeflechts seitlich der Wirbelsäule)

Schmerzbehandlung nach Operationen

Viele Menschen fürchten sich davor, nach Operationen starke Schmerzen zu erleben. Wir wissen das und haben daher viele Maßnahmen ergriffen, um Sie davor zu bewahren. Wenngleich wir auch keine absolute Schmerzfreiheit zu jeder Zeit versprechen können, wollen wir zumindest immer die Schmerzen in einem erträglichen Rahmen halten.

Was können wir hier bereits anbieten?

  • Aufklärung und Information über die Möglichkeiten der Schmerzbehandlung bereits vor der Operation
  • Anwendung von - an die Operation und den Patienten angepassten - Schmerztherapieempfehlungen für die ersten Tage, gemäß neuester Erkenntnisse (S3-Leitlinie zur Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen). Regelmäßige Ausweisung einer "Bedarfsmedikation", die zusätzlich gegeben werden kann
  • Messung des "Schmerzwertes" (Numeric Ranking Scale - NRS) im Aufwachraum und auf den Stationen zur Steuerung der Behandlung
  • Bereitstellung von tragbaren Schmerzpumpen zur zusätzlichen Eigentherapie durch den Patienten (Patient Controlled Analgesia - PCA) für geeignete Fälle und Eingriffe. Anwendung mit speziellen Schmerzkathetern oder als Infusionszusatz
  • Zwei speziell geschulte Fachkräfte (Krankenschwestern mit Zusatzqualifikation),
    unsere "Schmerzbehandlungsschwestern" (Pain Nurses) kümmern sich um die Schmerzpumpen, spezielle Fragestellungen und Schulung
Schmerzskala
Schmerzpumpe (Patient Controlled Analgesia - PCA)

Begleitende Maßnahmen für Sicherheit und Komfort

Patient Blood Management

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Wärmeerhalt während der Operation

Die Vermeidung von Auskühlung ist aus verschiedenen medizinischen Gründen wichtig. Für Sie selbst ist es überdies angenehm, sich warm und geborgen zu fühlen. Zur Unterstützung des Körpers in der Operationsphase haben wir Warmluftdecken und gewärmte Infusionen im Einsatz.

Narkosetiefemessung

Zusätzlich zur Überwachung von Herz, Kreislauf, Atmung und Narkosemitteln setzen wir in vielen Fällen eine weitere Überwachung ein: Die Narkosetiefemessung auf Grundlage der Hirnstromkurve (EEG). Das Narcotrend (R) -Gerät gibt ergänzende Hinweise und kann in geeigneten Fällen die Narkoseführung erleichtern.

Computergesteuerte spezielle Spritzenpumpen (Target Controlled Infusion - TCI)

Moderne Pumpensysteme können die Verabreichung der intravenösen Narkosemedikamente nach biometrischen Daten (Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht) berechnen und erlauben so eine zeitgemäße Narkose mit guter Steuerbarkeit bei diesen Verfahren (Total Intravenöse Anästhesie - TIVA).

Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen

Für alle Patienten erheben wir das Risiko für Übelkeit und Erbrechen nach der Operation und verabreichen meist schon während der Operation Medikamente zur Vorbeugung. Die Häufigkeit dieser unangenehmen Folge konnte so stark gesenkt werden.

Einsatz eines modernen tragbaren Ultraschallgerätes

Durch den Einsatz des Sonosite M-Turbo können nicht nur Nervenblockaden schnell und sicher angelegt, sondern auch beispielsweise Anlagen von Venenkathetern zeitgemäß durchgeführt werden. Dieser Einsatz ist in der Fachwelt empfohlen und erhöht nachgewiesenermaßen die Patientensicherheit. 

Warmluftdecken

Target Controlled Infusion - TCI

Sonosite M-Turbo

Narcotrend®

Bei größeren Operationen kann in geeigneten Fällen das Wundblut aufgefangen und aufbereitet werden. Im Anschluss erfolgt die Rückgabe des eigenen, gewaschenen Blutes. Dieses Verfahren dient zum Einsparen an Fremdblutkonserven und erhöht für die Betroffenen die Sicherheit noch weiter. Erfreulicherweise ist die Anwendungssicherheit von Blutprodukten allgemein in den letzten Jahren stark gestiegen, sodass frühere Risiken heute kaum mehr existent sind. Dennoch gehen wir sparsam mit diesen Medikamenten um.

Weitere Informationen

Der plötzliche Herztod

In Deutschland erleiden jedes Jahr zirka 100.000–150.000 Menschen einen plötzlichen Herztod. Die Wahrscheinlichkeit, diesen zu überleben, ist gering. Häufig vergeht zu viel Zeit, bis Ersthelfer eintreffen oder aktiv werden. Zeit ist Leben! Doch viele Menschen wissen nicht, was sie in einer solchen Notfallsituation tun müssen oder haben Angst, etwas falsch zu machen.

Die offizielle Seite der Initiative des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten e.V., der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie finden Sie unter: www.schüler-retten-leben.de

Seit 2012 hat die AGAPLESION ELISABETHENSTIFT gGmbH in Kooperation mit den Hilfsorganisationen eine Unterrichts- und Trainingseinheit für Siebtklässler zum Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung angeboten. 2016 hat das Zentrum für Anästhesie, OP und Schmerztherapie, das das Projekt "Schüler retten Leben" seit 2012 maßgeblich betreut hat, diese Aufgabe an den Arbeiter Samariter Bund übergeben.

Das Sekretariat des Zentrums für Anästehsie, OP und Schmerztherapie steht gerne weiterhin als Ansprechpartner für Aktionstage oder Lehrerschulungen zur Verfügung stehen. 

Flyer Postoperative Schmerztherapie

Flyer Patient Blood
Management

Informationsblatt Patient
Blood Management